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Lohnt sich die Riester- Rente?

29 Aug

Die Kassen sind schon seit geraumer Zeit leer, was letztendlich dazu führte, dass der Gesetzgeber eine dritte Säule der Alterssicherung ausarbeiten musste, die es bislang so noch nicht gab. Gemeint ist die Riester-Rente.

Geht man von der Konzeption dieser Absicherung aus, ähnelt die Riester-Rente dem Modell der privaten Altersvorsorge, da sie auf einer individuell freiwilligen Vermögensbildung basiert. Grundsätzlich soll diese Form der Förderung dazu dienen, die Lücken zu schließen, die sich durch die Rentenreform im Jahre 2001 aufgetan haben. In der Praxis bedeutet dies, dass der Umfang dieser Fördermöglichkeit beschränkt ist.

Der einzelne Sparer muss sich an die eng gesteckten Grenzen dieser Variante halten und kann auch nicht darauf hoffen, dass er von einer Kapitalauszahlung profitieren kann, da die Riester-Förderung lediglich als ergänzende Rentenzahlung zur gesetzlichen Rente vorgesehen ist.

Zudem muss ein bestimmtes Vorsorgekapital auch zum Beginn der Rentenzeit zur Verfügung stehen, will der Begünstigte auch die dafür vorgesehene Vorsorgeförderung in Anspruch nehmen. Grundsätzlich lohnt sich aber das „Riestern“, denn damit kann der einzelne Sparer von staatlichen Zulagen profitieren, oder einen Steuervorteil in Anspruch nehmen. Selbst wenn man sich für eine eher ertragsarme Sparvariante entschieden hat, kann diese Förderung dazu verhelfen, daraus eine gute Kapitalanlage zu machen.

So stellen sich viele Arbeitnehmer auch die Frage, ob man eine private oder eine betriebliche Vorsorge mit der Riester-Förderung vereinbaren soll. Wer diese in vollem Umfang für eine betriebliche Altersversorgung verwendet, kann diese nicht parallel für andere Varianten einsetzen. So gilt also im Vorfeld zu entscheiden, ob man die Förderung für eine private oder die betriebliche Vorsorge verwenden will.

Meist gestaltet sich die private Absicherung teurer als die betriebliche. Denn schon der Anteil der Kosten, die die Anbieter von privaten Vorsorgevarianten abziehen, fällt meist teurer aus, als die betriebliche Gruppenlösung. Wichtig ist auch, dass für künftige Riester- Verträge das Gleichheitsprinzip greift.

Im Normalfall erhalten beispielsweise Frauen bei privaten Versicherern eine geringere Rente als Männer, weil sie, laut Statistik, eine höhere Lebenserwartung haben als Männer.

Wer sich intensiver mit dem Thema der Riester-Rente auseinandersetzen möchte, kann sich dazu auch auf den Seiten der privaten Altersvorsorge der finance-store.de belesen.

 

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