Immer mehr Deutsche machen sich selbstständig, sei es aus der Arbeitslosigkeit heraus oder weil sie innovative Ideen haben. Doch zu einer erfolgreichen Geschäftsgründung gehört oft mehr als nur eine Idee.
Das fängt schon damit an, dass jede Geschäftsidee Gründungskapital benötigt. Selbst, wenn es sich dabei nur um ein Online-Projekt handelt, ist ein gewisses Startkapital notwendig, um sich die grundlegenden Arbeitsgegenstände zu besorgen. Zudem muss man ja auch schon zu Beginn der Selbstständigkeit, wenn noch kein finanzieller Erfolg abzusehen ist, von irgendetwas leben.
Die Lösung ist ein Geschäftsgründungskredit von der Hausbank. Doch diesen bekommt man nicht so ohne Weiteres. Ein Kreditgeber möchte immer wissen, welches Projekt er mit seinem Geld unterstützt und verlangt dahingehend einen Businessplan. Dieser bildet die Grundlage für jede Gründertätigkeit, da dieser darlegt, ob die richtige Zielgruppe definiert wurde, wie die Markt- und Absatz- und Konkurrenzsituation aussieht und ob mit dem Geschäftsmodell überhaupt Geld verdient werden kann.
Wer diesbezüglich Hilfe benötigt kann sich beispielsweise an seine zuständige Arbeitsagentur wenden. Diese gibt nicht nur hilfreiche Tipps, sondern zum Durchstarten auch finanzielle Unterstützung.
Nachdem der Businessplan steht, kann man sich mit diesem um einen Gründerkredit kümmern. Hilfreich sind dabei auch die Förderkredite der KfW-Bank. Diese übernimmt von der Hausbank 80 Prozent des Risikos, sodass die Hausbank nur noch für 20 Prozent selbst haften muss, wenn der Kredit nicht mehr bedient werden kann. Hierbei stellt man seinen Antrag auf den Förderkredit direkt bei seiner Hausbank, die dann die notwendigen Unterlagen zur Bearbeitung an die KfW-Bank weiterreicht.
Neben den finanziellen Aspekten bei einer Existenzgründung sollte man sich auch adäquat absichern und die Möglichkeit nutzen, freiwillig in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung einzuzahlen.
Gründungskredit für Selbstständige: Voraussetzung Businessplan
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Dec